Mehrstufige Konditionsberechnung, ein neuer Schnellbearbeitungs-Button für Fakturierungsaufträge, sortierbare offene Posten beim Verbuchen und ein Warndialog bei nicht übernommenen Buchungszeilen beschleunigen den Alltag in der FIBU.

Bisher mussten mehrstufige Preisberechnungen – etwa Grundpreis, Aufschlag und Rabattstaffel – oft über Umwege abgebildet werden. Mit der neuen Konditionsberechnungsgruppe wird in einer eigenen Verwaltungsseite festgelegt, in welcher Reihenfolge Konditionen greifen; das Ergebnis einer Stufe fließt automatisch als neuer Referenzwert in die nächste ein. Das spart vor allem im Agrarhandel und bei Rohwarengeschäften mit mehrstufigen Preismodellen viel manuelle Nacharbeit. In der Fakturierung profitieren Vertriebs- und Abrechnungsteams vom neuen Button „Gleiche Belegart neu": Ein bestehender Fakturierungsauftrag lässt sich mit einem Klick duplizieren, ohne das Abrechnungsschema erneut auswählen zu müssen. Beim Verbuchen offener Posten lässt sich die Tabelle jetzt nach jeder Spalte sortieren, was besonders bei großen Kundenkonten mit vielen offenen Rechnungen Zeit spart. Und der neue Warndialog bei nicht übernommenen Buchungszeilen verhindert, dass Positionen versehentlich verloren gehen, wenn zwischen Buchungspositionen gewechselt oder die Maske ohne vorheriges Speichern geschlossen wird. In Summe reduziert das Fehlerquellen und beschleunigt wiederkehrende Abläufe im Rechnungswesen spürbar.
Die Konditionsberechnungsgruppe findet sich unter Konditionen → Konditionsberechnungsgruppe; dort werden neue Gruppen angelegt und Konditionen in der gewünschten Reihenfolge zugeordnet. Der Button „Gleiche Belegart neu" erscheint direkt im bestehenden Fakturierungsauftrag, sobald die zuständige UI-Konfiguration aktiviert wurde. Die Sortierung beim Verbuchen offener Posten aktiviert sich per Klick auf die jeweilige Spaltenüberschrift; die Standardsortierung bleibt aufsteigend nach Belegnummer. Der Warndialog bei nicht übernommenen Buchungszeilen ist standardmäßig aktiv und erscheint automatisch beim Speichern, in der Buchungsvorschau sowie beim Wechseln zwischen Positionen; er lässt sich über einen kontextspezifischen UI-Config-Schlüssel deaktivieren. Für Systeme mit mehrstufigen Preismodellen empfiehlt es sich, die Konditionsberechnungsgruppen zunächst in einer Testumgebung anzulegen und die Berechnungsreihenfolge anhand eines Beispielkontrakts zu prüfen, bevor sie produktiv für alle Kunden aktiviert werden.
