Version 4.1.0

Schnittstellen

Für Schnittstellen und Datenexporte gibt es in diesem Release mehrere Neuerungen, die vor allem den Betrieb und die Fehleranalyse erleichtern. Eingehende API-Aufrufe lassen sich jetzt konfigurierbar protokollieren, überwachen und bei Bedarf erneut ausführen. Importierende Schnittstellen können eine eigene Fehlerschnittstelle nutzen, exportierende Schnittstellen eine Vorschaufunktion vor dem eigentlichen Export. Zusätzlich lassen sich Schnittstellen jetzt per Klick duplizieren.

Überblick

Mehr Kontrolle über Schnittstellen und Exporte

Für Schnittstellen und Datenexporte gibt es in diesem Release mehrere Neuerungen, die vor allem den Betrieb und die Fehleranalyse erleichtern. Eingehende API-Aufrufe lassen sich jetzt konfigurierbar protokollieren, überwachen und bei Bedarf erneut ausführen. Importierende Schnittstellen können eine eigene Fehlerschnittstelle nutzen, exportierende Schnittstellen eine Vorschaufunktion vor dem eigentlichen Export. Zusätzlich lassen sich Schnittstellen jetzt per Klick duplizieren.
Infografik

Mehrwert

Bisher war es bei Problemen mit eingehenden API-Aufrufen oft schwierig nachzuvollziehen, wann welcher Request mit welchem Ergebnis eingegangen ist. Die neue Logging-Funktion schafft hier Abhilfe: Über zwei neue Oberflächen lassen sich eingehende Aufrufe nach Status, Request- und Response-Daten, Dauer, IP-Adresse und Benutzer filtern und bei Bedarf erneut ausführen. Auch beim Thema Fehlerbehandlung gibt es Fortschritt: Importierende Schnittstellen können jetzt automatisch eine dedizierte Fehlerschnittstelle anstoßen, sobald ein Rollback stattfindet, und der ursprüngliche fehlerhafte Request wird zur weiteren Analyse gespeichert. Für exportierende Schnittstellen war es bisher ein Blindflug, ob die exportierten Daten wirklich den Erwartungen entsprechen; die neue Vorschaufunktion zeigt das Ergebnis einer konfigurierten Abfrage direkt in der Export-Oberfläche an, bevor der eigentliche Export ausgelöst wird. Das reduziert Fehlexporte und schafft Vertrauen bei kritischen Datenlieferungen an Kunden oder Partnersysteme. Und wer häufig ähnliche Schnittstellen für unterschiedliche Partner oder Formate anlegt, spart mit der neuen Duplizieren-Funktion viel Zeit gegenüber dem bisherigen manuellen Nachbauen von Grund auf.

Anwendungsbereich

Das Logging eingehender API-Calls aktivierst du über die neue Konfigurationsoberfläche „APILogConfig“; anschließend lassen sich alle protokollierten Aufrufe in der Oberfläche „APILog“ einsehen, filtern und bei Bedarf erneut ausführen. Die Fehlerschnittstelle hinterlegst du direkt an der jeweiligen importierenden Schnittstelle; der Token für die Fehlermeldung steht dir sowohl bei importierenden als auch exportierenden Schnittstellen zur Verfügung. Die Vorschaufunktion aktivierst du, indem du an der exportierenden Schnittstelle eine eigene Abfrage vom Typ „Abfrage für Vorschaufunktion“ hinterlegst. Das Duplizieren einer Schnittstelle löst du über den neuen Button direkt in der Schnittstellen-Übersicht aus; alle Einstellungen werden dabei übernommen. Für produktiv genutzte Schnittstellen empfiehlt es sich, das Logging zunächst mit einer kurzen Aufbewahrungsfrist zu aktivieren und die Datenmenge zu beobachten, bevor eine dauerhafte Konfiguration festgelegt wird.
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