Die CSRD ist kein Zukunftsthema mehr. Seit dem Geschäftsjahr 2024 gilt sie für große kapitalmarktorientierte Unternehmen. Ab 2025 folgen weitere große Unternehmen, ab 2026 auch viele mittelständische Betriebe – und über die Lieferkettenpflichten sind faktisch auch kleinere Zulieferer betroffen, sobald ihre Kunden CSRD-pflichtig werden.
Wer jetzt noch nicht begonnen hat, Nachhaltigkeitsdaten systematisch zu erfassen, hat ein Problem.
Was die CSRD konkret verlangt
Die CSRD verpflichtet betroffene Unternehmen zur Berichterstattung nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Das umfasst unter anderem: Treibhausgasemissionen (Scope 1, 2 und 3), Energieverbrauch und -effizienz, Wasserverbrauch, Biodiversitätsauswirkungen, Lieferkettenpraktiken und soziale Kennzahlen.
Was viele unterschätzen: Scope 3-Emissionen – also die indirekten Emissionen in der Lieferkette – sind oft der größte und gleichzeitig am schwierigsten zu erfassende Teil. Wer keine systematische Lieferantenbewertung betreibt, wird hier Probleme bekommen.
Die Datenbasis ist das eigentliche Problem
Die meisten Unternehmen haben die Daten, die sie für CSRD-Reporting brauchen, bereits – sie sind nur nicht systematisch erfasst und verknüpft. Energieverbrauchsdaten stecken in Abrechnungen. Lieferanteninformationen stecken in ERP-Systemen. CO₂-Faktoren müssen manuell berechnet werden.
Ein integriertes ERP-System, das Nachhaltigkeitsdaten automatisch aus operativen Prozessen ableitet, ist der effizienteste Weg zur CSRD-Compliance.
Statt einen separaten ESG-Bericht manuell zusammenzubauen, entsteht er als automatisches Nebenprodukt des operativen Alltags.
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