Food Waste reduzieren mit ERP: Warum FEFO mehr ist als ein Lagerprinzip

FEFO-Steuerung im ERP kann Food Waste in der Lebensmittelproduktion um bis zu 30% reduzieren. Was dahinter steckt – und warum es gleichzeitig Compliance und Marge verbessert.

Food Waste ist eines der drängendsten Probleme der Lebensmittelbranche – und eines der am einfachsten lösbaren. Zumindest ein erheblicher Teil davon.

Schätzungen zufolge entstehen 20 bis 30 % des vermeidbaren Food Waste in Lebensmittelbetrieben nicht durch Überproduktion oder Verderb, sondern durch falsche Lagerlogik: Produkte mit kürzerem MHD werden zu spät ausgelagert, weil niemand den Überblick hat.

Das ist kein Mensch-Problem. Das ist ein Systemproblem.

FEFO ist das Prinzip – ERP ist die Umsetzung

First Expired, First Out klingt simpel. In der Praxis scheitert es regelmäßig an fehlenden Informationen: Wer weiß in welchem Lager, in welchem Regal, welche Charge welches MHD hat – und wann genau ausgelagert werden muss?

Ein modernes ERP-System beantwortet diese Frage automatisch. Es kennt jede Charge, jedes MHD, jeden Lagerort. Es priorisiert Auslagerungsvorschläge nach FEFO-Logik und warnt rechtzeitig, bevor kritische Schwellwerte erreicht werden.

Das Ergebnis: Weniger Abschreibungen, weniger Verschwendung, bessere Marge.

Der regulatorische Rückenwind

Was viele noch nicht auf dem Radar haben: Die EU-Strategie „Vom Hof auf den Tisch" und die daraus abgeleiteten nationalen Maßnahmen werden Food Waste-Reduzierung in den nächsten Jahren zunehmend zur Pflicht machen – nicht nur zur Kür.

Wer heute seine Lagerlogik digitalisiert, ist nicht nur effizienter. Er ist regulatorisch vorbereitet.

Und er kann es nachweisen – mit den Auswertungen, die ein modernes ERP-System automatisch generiert.

Interessiert, wie FEFO-Steuerung in Ihrem Betrieb aussehen könnte? Wir zeigen es Ihnen in einer Demo.